Im neuen Newsletter „HZG im Dialog“ wird auf die heute startende Auslegung der Unterlagen für die Stilllegung der Atomanlagen des HZG hingewiesen. Vom 05.12.16 bis zum 06.02.17 besteht nun die Möglichkeit, die Antragsunterlage einzusehen und gegebenenfalls Einwendungen zu erheben.
Die Unterlagen stehen auf der Homepage des HZG zum Download zur Verfügung. Zusätzlich werden hier auch ein Entwurf mit ergänzenden Informationen sowie die externen Stellungnahmen von Wolfgang Neumann zu finden sein. Diese sind zwar keine offiziellen Dokumente im atomrechtlichen Verfahren, können aber zur Vertiefung und Ergänzung der eigenen Bewertung genutzt werden.
LAgAtom nimmt den Beginn der Auslegung zu einer ausführlichen Resümee, das ihr hier findet.
Schon jetzt möchten wir auf eine öffentliche Info-Veranstaltung in der zweiten Januarhälfte hinweisen (voraussichtlich am 16.01.17 / im Helmholtz-Zentrum Geesthacht). Hier stellen HZG und Begleitgruppe nochmal das geplante Vorgehen vor.
Einwendungen sollten bis zum Ablauf der Auslegungsfrist diese Adresse gehen:
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) des Landes Schleswig-Holstein Dienstgebäude Adolf-Westphal-Str. 4 24143 Kiel
Freigabe, das ist eines der umstrittensten Themen in der bundesweiten Diskussion um den AKW-Rückbau. Dahinter verbirgt sich das Konzept, über 90% des Bauschuttes als „Normalmüll“ zu deklarieren. Darunter unbedenkliche Dinge, wie das Kantinengebäude, aber auch Bauteile und Betonreste, die noch eine geringe Reststrahlung haben. Ein Teil des so freigemessen Bauschuttes soll auf Bauschuttdeponien, ein Teil wird wieder zu Baustoff. D.h. er findet sich später in neuen Gebäuden und Straßen wieder. 10 µSv ist hier das Zauberwort. Alles was unter diesen Grenzwert gemessen wird, soll unbedenklich sein. Dabei ist die Datengrundlage für das Konzept stark veraltet und unter unabhängigen Fachleuten umstritten (Downloads mit Hintergrundinfos unten).
Seit Juni 2012 gibt es die „AMK“ – die Atommüllkonferenz. Die halbjährlichen Treffen zur Atommüllproblematik haben sich etabliert und sind zu einer soliden fachlichen Austausch- und Handlungsplattform geworden. Allerhöchste Eisenbahn also für ihren eigenen Internet-Auftritt, den die AG Schacht KONRAD e.V. und die BI Lüchow-Dannenberg finanzieren gemeinsam konnten und der seit dem 1. Juli online ist.
Am vergangenen Montag, den 27. Juni 2016, fand in Geesthacht der Scoping-Termin für das AKW- Krümmel statt. Nachdem Vattenfall am 24.08.2015 nach langem Zögern den 