Am 11. März 2011 geschah die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima.

15 Jahre später hat sie kaum von ihrem Schrecken verloren. Tausende Menschen wurden evakuiert. Während in einzelnen Bereichen der kontaminierte Oberboden großflächig abgetragen wurde, sind andere vor allem dörfliche Regionen weiter unbewohnbar. Was mit dem abgetragenen, strahlenden Boden geschehen soll, ist unklar. Er lagert in Big Packs auf dem AKW-Gelände. Nur Krümel des geschmolzenen Brennstoffes wurden bisher aus den havarierten Reaktoren geborgen. Und verseuchtes Wasser, das man zum Kühlen der zerstörten Anlagenteile benötigt, wird im Meer verklappt.
Dennoch sind die Pro-Atom-Stimmen nur kurzfristig verstummt. Als habe es Majak, Sellafield, Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima nicht gegeben, wird eine Renaissance der Atomkraft herbeigeredet. Und das obwohl sie sich auch ökonomisch nicht rechnet.
An die Katastrophe erinnern, heißt auch handeln. In Solidarität mit den betroffenen Menschen durch die Unterstützung von Initiativen in Japan, beim Widerstand gegen nukleare Pläne in der EU und bei Widerspruch gegen Wiedereinstiegs-Fantasien in Deutschland
Fukushima mahnt: Atomkraft? Nie wieder!