Nun ist die Katze aus dem Sack: das Eingangslager für das Endlager für schwach- und mittelaktiven Atommüll Schacht KONRAD kommt auf das Gelände des stillgelegten AKW Würgassen.
Seit 2017 ist so ein Lager in den Plänen der Bundesregierung vorgesehen. Anlass dafür ist, das Eingeständnis, dass das ursprüngliche Einlagerungskonzept so nicht funktioniert. Bei der Genehmigung von KONRAD hatte man die Vorstellung, dass Container die aus den Zwischenlagern an den AKW-Rückbaustandorten angeliefert werden, noch am selben Tag unter der Erde verschwinden.
Wie so oft hat die Realität die Planungen überholt. Obwohl es ursprünglich anders verkauft wurde, müssen die Einlagerungskammern jeweils bis an die obere Grenze der zulässigen Strahlenwerte vollgestellt werden. Damit wird die Einlagerung zum Tetrisspiel, mit hohen logistischen Anforderungen. Zudem besteht ein hoher Druck auf die Fertigstellung des Endlagers. Die verzögert sich seit Jahrzehnten und auch der aktuelle Starttermin 2027 ist eher zweifelhaft. Bei mehreren AKW war aber der Stilllegungsantrag an die Bedingung geknüpft, dass das Endlager in Betrieb geht. Weiterlesen
Die japanische Regierung plant die Austragung olympischer Baseball- und Softball-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In einer gemeinsamen Unterschriftenaktion fordern die Organisationen IPPNW und .ausgestrahlt den Verzicht auf die olympischen Wettbewerbe in Fukushima-City und eine Absage an den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima. Die 

Mit dem Ende von Atomstromgewinnung und eines Teiles der Atomforschung in Deutschland bleibt vor allem eines: Müll.